Kunstfabrik Schlot

Die Kunstfabrik Schlot existiert seit Anfang der Neunziger Jahre, zunächst in Prenzlauer Berg und ab April 2000 in zentraler Lage in Berlin-Mitte.

Konnte sich der Club in den Turbulenzen der Nach-Wende-Zeit einen Namen als kleine, aber feine Adresse für Live-Jazz und Cabaret machen, die von Publikum und Künstlern gleichermaßen geschätzt wird, führten behördliche Anordnungen schließlich zum Umzug.

Nach langer Suche fand sich in den Edison-Höfen eine neue Bleibe.

Auf dem Programm stehen täglich Live-Veranstaltungen: Jazz-Konzerte, der „Lars Wednesday“ und der literarische Frühschoppen. Die beiden letztgenannten stattfindenden Events sind zu regelrechten Kultveranstaltungen avanciert. Gelegentlich finden auch Sonderevents wie Lesungen, Filmvorträge und Gesprächsrunden statt. In regelmäßigen Abständen auch Lieder- und Chanson-Abende. Musikschulen aus ganz Berlin gastieren gerne mit Abschlusskonzerten im Schlot.

Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal des Schlot ist das vielseitige Angebot für Kinder und Jugendliche. Nennenswert in diesem Zusammenhang sind:
Jazz for kids & newcomer: Musikschule City-West, die Musikschule Paul-Hindemith in Neukölln und die United Big Band.

Der Schlot ist ein authentischer, der Kultur verpflichteter Laden, angenehm und weltoffen, mit einem freundlichen und kreativen Flair ohne den Edelschnickschnack der hipster Mitte-Bars, aber auch ohne die Verstaubtheit introvertierter Jazzkeller.

Philosophie des Schlot: Kultur vor Kommerz!